Startseite Kontakt Übersicht www.enviaM.de

Haus und Wohnung

Tipps zur Immobiliensuche

Ein neues Heim soll’s sein: Mit unseren Tipps wird die Suche einfacher.

1. Schritt: Festlegen der Anforderungen an das neue Eigenheim

  • Wie viele Personen leben im neuen Haushalt?
  • Wie viele Zimmer benötigen Sie?
  • Planen Sie Nachwuchs?
  • Sind bereits Kinder da? Wenn ja, gibt es einen Kindergarten bzw. eine Schule in der Nähe? 
  • Wie steht es um Ihre Finanzen? (Gegenwart und Zukunft)
  • Wird Platz und Raum für Haustiere benötigt?
  • Soll ein Garten vorhanden sein oder genügt ein Balkon bzw. eine Terrasse?
  • Welche Wohngegend/Wohnlage bevorzugen Sie?
  • Reicht ein Stellplatz aus oder benötigen Sie eine Garage?

2. Schritt: Vergleich der in Frage kommenden Immobilienarten

Immobilienarten Vorteile Nachteile
Mietwohnung
gemietetes Haus
  • keine laufenden Kosten für Instandhaltung oder anfallende Reparaturen
  • Kosten entstehen nur für den eigenen Hausrat.
  • regelmäßige Zahlung der Miete und Mietnebenkosten
  • Wollen Sie Veränderungen vornehmen (z. B. eine Wand einziehen), muss der Vermieter zustimmen.
  • Zu einer Haustierhaltung ist die Zustimmung des Vermieters erforderlich.
  • Sie sind an die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Vermieter gebunden.

Eigentumswohnung

eigenes Haus

  • Sie sind Eigentümer und Besitzer.
  • Sie können alles nach eigenen Vorstellungen gestalten, z. B. eine Wand einziehen.
  • Sie können problemlos Haustiere halten.
  • teuer in der Anschaffung und oft noch renovierungsbedürftig vor dem eigentlichen Einzug
  • laufende Kosten für die Instandhaltung oder anfallende Reparaturen
Neu bauen
  • Sie können nach Ihren eigenen Vorstellungen und Belangen bauen.
  • Staatliche Förderprogramme können genutzt werden.
  • teuer in der Finanzierung
  • laufende Kosten für die Instandhaltung oder anfallende Reparaturen

3. Schritt: Wo finden/bekommen Sie ein neues Eigenheim?

  • durch Anzeigen in Zeitungen, Gemeindeblättern, Wochenspiegeln, Stadtanzeigern, ...
    Tipp: Bei den meisten Tageszeitungen gibt es an bestimmten Wochentagen eine Extra-Beilage „Immobilien".
  • Angebote im Internet abrufen. Tipp: Am Besten über Suchmaschinen nach Einträgen suchen.
  • mit Hilfe von Immobilienmaklern: Adressen finden Sie im Internet, dem Telefonbuch, den Gelben Seiten oder auch in Zeitungen.
  • über Banken: Viele Banken haben eine eigene Immobilienabteilung, die Häuser oder Eigentumswohnungen zum Kauf vermittelt. Tipp: Beachten Sie die entsprechenden Aushänge in den Bankfilialen.
  • Im Allgemeinen auf Aushänge in öffentlichen Gebäuden, Kindergärten, Einkaufzentren oder Schulen achten.
    Studenten können sich auch an der Universität erkundigen.

4. Schritt: Einbeziehen eines Maklers!

  • Kontaktaufnahme per Telefon oder Besuch in der Agentur
  • Übermittlung der konkreten Vorstellungen und Wünsche bezüglich einer Wohnung/eines Hauses an den Makler
  • Bei Vorlage entsprechender Angebote vereinbart der Makler Wohnungs- oder Hausbesichtigungen.
  • Bei der Besichtigung ist zu beachten:
    • Die Inanspruchnahme des Maklers ist so lange kostenlos, bis man sich für eine der besichtigten Wohnungen/Häuser entscheidet. Danach sind sogenannte Maklergebühren (auch Courtage genannt) für die Vermittlung zu entrichten.
    • Um zu verhindern, dass sie um ihre Provision gebracht werden, verlangen immer mehr Makler eine Unterschrift auf einem Schreiben, das die Besichtigung der Wohnung/des Hauses bestätigt.
  • Wichtige Informationen bezüglich Maklergeschäften:
    • Wenn ein Makler keine ausdrückliche Vereinbarung mit seinem Auftraggeber getroffen hat, darf er kein vermitteltes Geschäft abschließen oder dafür eine (Miet-)Zahlung entgegennehmen.
    • Vermittelt ein Makler seine eigene Immobilie oder eine, deren Verwaltung er übernommen hat, kann er keine Provision verlangen.
    • Die Maklerprovision beim Kauf einer Immobilie wird normalerweise immer vom Käufer gezahlt. Während den Vertragsverhandlungen sollte man jedoch versuchen, 50 % zu Lasten des Verkäufers als Vereinbarung zu treffen.
    • Beim Kauf einer Immobilie gibt es kein gesetzliches Limit bezüglich des Provisionssatzes. Normal sind drei bis fünf Prozent.
    • Ein Makler darf gesetzlich höchstens zwei Monatsmieten (kalt) als Provision für eine Vermittlung verlangen.
    • Reservierungsgebühren für Immobilien sind nicht erlaubt.
    • Erst wenn der Kauf- oder Mietvertrag rechtsgültig unterzeichnet ist, muss die Provision ausgezahlt werden.
    • Hat ein Makler seine Provision unrechtmäßig erhalten, so kann man den Betrag innerhalb von 4 Jahren zurückverlangen.

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

Seitenbewertung

Wie gefällt Ihnen diese Seite?

1 2 3 4 5 6

1 = sehr gut, 6 = ungenügend

Energie & Wissen

Online-Kundencenter

Hier können Sie Ihr Stromkonto pflegen und erhalten aktuelle Kundeninformationen.

mehr

Energiesparhaus

Stromrechner

Haben Sie den günstigsten Tarif? Der Stromrechner hilft Ihnen, die enviaM-Tarife zu vergleichen.

mehr

Logo der RWE Gruppe