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Haus und Wohnung

Schutz vor Mücken und anderen Plagegeistern

(Alle Angaben ohne Gewähr.)

Sie sind die Vampire unserer Zeit. Meistens kommen sie nachts und stehlen uns nur einen Hauch von Blut. Doch sie hinterlassen quälenden Juckreiz, so manche allergische Reaktion und das große Bedürfnis, ihnen Schlag auf Schlag eins überzubraten. Die Rede ist von den Stechmücken, die uns in jedem Jahr zur Sommerzeit in großer Zahl regelrecht überfallen und plagen.

Dabei ist es unfair, alle Stechmücken in einen Topf zu werfen, denn es sind nur die Weibchen, die stechen. Die Männchen sind als Vegetarier uns gegenüber regelrechte Kostverächter und ernähren sich von Pflanzensäften.

Die Weibchen dagegen stechen, um Blut zu zapfen, das sie für die Eierproduktion benötigen. Nach dem Stich mit ihrem Saugrüssel spritzen die Stechmückendamen Speichel in unsere Haut, der eine Blutgerinnung verhindert - und das Schlemmen kann beginnen. Dieser Mückenspeichel löst bei uns mehr oder weniger große allergische Reaktionen aus, die unseren Körper zur Ausschüttung von Histaminen bewegen, was sowohl Juckreiz, als auch Schwellungen verursacht.

Mit unseren Tipps gelingt es Ihnen, diese Plagegeister fern zu halten:

Vermeiden Sie stehende Wassermengen und hindern Sie damit die Mückendamen am Ablegen der Eier (etwa 1000 Larven pro Liter Wasser):

  • Regentonnen abdecken,
  • in Kinderplanschbecken und Vogeltränken täglich das Wasser wechseln
  • in Teichen kommen Ihnen zwar Fische, Kröten, Libellen etc. zu Hilfe, ein Springbrunnen hält aber zusätzlich das Wasser in Bewegung, was die Larven wiederum überhaupt nicht mögen
  • Dachregenrinnen auf Durchgängigkeit prüfen, um stehendes Wasser zu vermeiden
  • Eimer, Gießkannen, Blumentöpfe trocken oder auf den Kopf gestellt lagern.

Verwenden Sie Mückennetze

  • Dichten Sie Räume mit zuschneidbaren und mittels Klebeband oder Klettband befestigten Mückennetzen ab.
  • Befestigen Sie ein Moskitonetz über dem Bett. Die Lochgröße sollte in beiden Fällen zwischen 1,2 und 1,5 mm liegen. Dies reicht aus, um Stechmücken abzuhalten und gleichzeitig noch eine ausreichende Ventilation zu gewährleisten. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand des Netzes von der darunter liegenden Person. Sobald das Netz auf Ihrer Haut aufliegt, ist es wirkungslos. Stecken Sie außerdem möglichst die Enden des Bettnetzes unter die Matratze.

Berücksichtigen Sie aktive Zeiten der Stechmücken

Die meisten Stechmückenarten sind nur während der Dämmerung und in der Nacht aktiv - dort vor allem zwischen Sonnenuntergang und Mitternacht:

  • Meiden Sie die Nähe von Seen und Flußauen.
  • Setzen Sie Insektenschutzmitteln gezielt in den Abendstunden ein.
  • Dichten Sie Räume z.B. mit Mückengittern ab.

Legen Sie Duftquellen lahm

  • Mücken suchen uns nicht, wie oft landläufige Meinung herrscht, nach unserem Blut aus, sondern nach dem Duft. Um uns sozusagen unriechbar zu machen, kann man "Repellentien" einsetzen - Substanzen, die Insekten fernhalten sollen. Diese werden auf die Haut aufgetragen und verdampfen langsam. Dadurch riechen die Insekten nur noch den Duft der Substanz und nicht mehr unseren Körperduft. Nach einer gewissen Zeit baut sich der schützende Geruch ab und die Mücken stechen wieder zu. Schwitzen und mechanisches Abreiben verkürzen natürlich die Schutzdauer.

Beim Einsatz von Petiziden, also Giftstoffen, gegenüber den Stechmücken sollte man immer bedenken, dass Räume sehr gut belüftet werden müssen. Trotzdem entstehen manchmal Reizungen der Atemwege oder nach Kontakt mit der Haut und Schleimhäuten häufig Kribbeln, Brennen und Juckreiz. Also Vorsicht! 

 

Lexikon

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