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Garten

Pflegetipps für das Rosenbeet

(Alle Angaben ohne Gewähr.)

Rosen haben mit ihrer Blütenpracht und ihrem Duft nicht nur (Gärtner-)Herzen zum Schmelzen gebracht. Sie sind besonders schöne Pflanzen und wollen natürlich auch entsprechend gepflegt werden. Im Folgenden erhalten Sie wichtige Informationen und zahlreiche Pflegetipps, die Ihnen zu einem bezaubernden Rosengarten verhelfen können.

Pflanzzeit

  • Im Frühjahr: März und April
  • Im Herbst: Oktober und November

Standort

  • Rosen mögen sonnige Plätze, an denen es aber nicht zu heiß wird. Vorsicht: Pflanzen Sie Rosen nicht direkt vor reflektierende Wände oder Mauern. Das starke Sonnenlicht kann dazu führen, dass die Pflanzen verbrennen.
  • Rosen sollten an einem luftigen Ort gepflantz werden. Vermeiden Sie Zugluft.
  • Bei der Auswahl des Standortes müssen Sie beachten, dass es sich nicht um ein ehemaliges Rosenbeet handeln darf. Sonst kann es zu der "Nachbaukrankheit" kommen. Diese Krankheit führt zu Minderwuchs der Pflanzen. Falls kein anderer Standort als das ehemalige Rosenbeet in Frage kommt, kann man auch ca. 50 cm der oberen Erdschicht austauschen.

Wasser

  • Bevor man die Rosen einpflanzt, stellt man sie für ein paar Stunden in ein Wasserbad. Auch nach dem Pflanzen benötigen Rosen viel Wasser. Nachdem man die Erde um die Rosenstöcke leicht festgetreten hat, sollte man diese vorsichtig gießen, bis sie die Konsistenz von Schlamm erhält.
  • Um wachsen zu können, brauchen besonders junge Rosen in den Sommermonaten viel Wasser.
  • Aufgepasst bei der Bewässerung: Gießen Sie Rosen nicht von oben mit einer Gießkanne, sondern legen Sie einen Gartenschlauch in das Beet hinein und bewässern Sie sie von unten.
  • Ab September sollten Sie das Gießen einstellen, damit die Triebe ohne Störung verholzen können.

Boden

  • Zum Pflanzen der Rosen kann man spezielle Rosenerde, normale Blumenerde oder Gartenerde (mit Kompost vermischt) verwenden.
  • Die Wurzeln der Rosen ragen tief in den Boden hinein, um dort Wasser und Nährstoffe zu finden. Sorgen Sie also noch vor dem Einpflanzen für einen lockeren Boden seitlich und unterhalb der Wurzeln (mindestens 50 cm tief).

Düngen

  • Rindenmulch sollten Sie nicht zur Abdeckung verwenden. Er entzieht den Rosen wichtige Nährstoffe.
  • Zum Düngen kann man speziellen Rosendünger (z.B. Blaukorn), Kompost oder Hornspäne verwenden. Streuen Sie den Dünger nicht auf die Blätter oder Blüten, sondern immer direkt auf den Boden.
  • Achten Sie beim Düngen immer ganz genau auf die Herstellerangaben. Viel hilft viel ist hier falsch: Zu viel Dünger können die Rosen nicht aufnehmen und er wird beim nächsten Regen einfach weggeschwemmt.
  • Sie sollten auch nicht zu lange düngen; das letzte Mal im Juni/Juli. Wenn Sie noch im Herbst düngen, entstehen Triebe, die sich nicht mehr vollständig entwickeln können und somit anfällig für Schädlinge und Frost werden.

Schneiden

  • Rosen müssen regelmäßig nach dem Winter zurück geschnitten werden, damit auch die unteren Neutriebe ausreichend Sonnenlicht bekommen. Je mehr Neutriebe sich entwickeln können, desto mehr Blüten wird die Rose haben.
  • Schneiden Sie die Rosen ruhig großzügig zurück. Dadurch werden die Neutriebe lang und kräftig. Edel-, Strauch- und Beetrosen schneiden Sie auf eine Höhe von ca. 25 cm zurück. Die Schnittstelle liegt dabei einen knappen Zentimeter oberhalb der Knospe.
  • Gutes Werkzeug ist beim Schneiden wichtig. Die Schere sollte einen klaren Schnitt hinterlassen.
  • Sie sollten die abgeschnittenen und herumliegenden Pflanzenreste gleich entfernen, damit sich dort keine Krankheitserreger ansammeln können.

Winterschutz

  • Zum Schutz vor Kälte und rauem Wind eignet sich die Methode des Anhäufelns: Die Rosen werden mit der sie umgebenden Erde oder Kompost angehäufelt. Auch die Abdeckung mit Tannenzweigen und Stroh schütz wirksam vor Wind und Wetter.
  • Benutzen Sie auf keinen Fall Plastikfolie, um die Rosen vor Frost zu schützen. An den Innenseiten sammelt sich Kondenswasser, das bei niedrigen Temperaturen gefriert und den Pflanzen schadet.
  • Rosen-Liebhaber sollten Ihre Pflanzen unbedingt vor eisigen Temperaturen schützen. Achten Sie dabei besonders auf die Veredlungsstelle: Bedecken Sie diese mit einem Erdhügel und eventuell zusätzlich mit Stroh oder Reisig. Den Rückschnitt verschieben Sie lieber auf den Jahresbeginn, um die Frostempfindlichkeit der Pflanzen nicht zu erhöhen.

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

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