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Modernisieren

Fenster

Fenster mit Wärmeschutz

Fenster und Türen sind die Schwachstellen eines Hauses. Nicht nur Einbrecher kommen hier schneller herein, es geht auch Wärme aus dem Haus hinaus – wenn Sie nichts dagegen tun. Nur zwei bis vier Zentimeter sind Scheiben dick, Türen und Rahmen bis zu 10 Zentimeter. Klar, dass Wärme besser hindurch kann als durch eine 30 bis 50 Zentimeter dicke Wand.

Bei der Tür hilft oft ein einfacher Windfang gegen zu große Wärmeverluste. Für die Fenster gibt es inzwischen Lösungen, die beides können: Die Wärme hereinholen, aber sie nicht wieder hinauslassen. Niedrigenergie- und  Passivhauskonzepte setzen besonders stark auf große Fensterflächen.

Glastypen im Vergleich

Mit dem U-Wert geben Fachleute an, wieviel Wärme pro Quadratmeter Oberfläche bei einem Grad Temperaturunterschied verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser. Modernes Wärmeisolierglas kommt fast an eine gedämmte Wand (U-Wert 0,3) heran und lässt sogar weniger Wärme nach draußen als seine Rahmen aus Holz, Kunststoff oder Aluminium.

Wie funktioniert Wärmeschutzglas?

Zwei Scheiben lassen weniger Wärme nach außen als eine. Modernes Wärmeschutzglas besteht sogar aus drei Scheiben, zwischen die ein Edelgas (Argon) gefüllt wurde. Das isoliert besser als Luft. Auf zwei der Scheiben ist von innen her noch eine unsichtbare Silberschicht aufgedampft, die die Wärme zurück in den Raum reflektiert. An den Rändern sorgen Randstege aus mit Trockenmittel gefülltem Aluminium dafür, dass die Scheiben dicht bleiben. Butyl- und Polysulfid-Dichtungen schützen zusätzlich gegen Dampf und Wasser, sonst würde das Glas von innen anlaufen.

Ein Glastausch reicht

Um Wärmeisolierglas einzubauen, muss oftmals nicht das ganze Fenster ausgewechselt werden. Tischler schneiden das alte Glas aus dem Rahmen und setzen einfach neues ein.

Schon beim Bauen richtig planen

Große Fenster auf der Südseite, kleine im Norden heißt die Regel. Im Süden können Sie durch große Fensterflächen gut die Energie der Sonne zum Heizen nutzen. Im Norden hingegen ist die Wärmebilanz immer negativ. Hier reicht es, wenn die Räume genug Licht bekommen. Als Faustformel gilt: 10 Prozent Fensterfläche im Norden, 20 Prozent in Ost und West und mindestens 30 Prozent im Süden.

Auf Dichtheit achten

Das beste Glas bringt nur wenig Gewinn, wenn die Rahmen undicht sind. Deshalb sollten Sie regelmäßig kontrollieren, ob Sie um die Fenster einen Luftzug wahrnehmen. Falls ja: Dichtungen, Griffe, Scharniere, Beschläge und Fugen überprüfen. Alte Dichtungen einfach auswechseln. Alle beweglichen Teile sollten Sie einmal im Jahr mit säurefreiem Öl einfetten. Bei undichten Fugen hilft Acryldichtmasse, in Bad und Küche Silikon.

Richtig lüften

Bei absolut dichten Fenstern ist es wichtig, dass Sie regelmäßig lüften, sonst kann es zu Schimmelbildung kommen. Kurz aber kräftig, drei bis fünf Mal fünf Minuten reichen am Tag. Angekippte Fenster machen den ganzen Energie- und Wärmegewinn zunichte.

 

Exkurs: Wintergarten

Ein Wintergarten gehört vom Prinzip her zur passiven Solararchitektur. Rundum verglast, nimmt er die Sonnenwärme auf. Die angrenzenden Wände und der Boden speichern sie und geben sie an die dahinterliegenden Räume ab. So schafft er dort ein angenehmes Raumklima und spart Heizenergie. Allerdings ist der Anbau eines Wintergartens meist so teuer, dass er sich allein über die Einsparung von Heizkosten nicht rentiert. Wird er ganzjährig genutzt, muss er zudem beheizt werden, auch das kostet Geld.
Grundsätzlich sollte ein Wintergarten nach Süden ausgerichtet sein, um die maximale Sonnenenergie aufnehmen zu können. Von den Wänden hängt es ab, wie viel er davon speichern kann. Die Wände sollten möglichst dick, dunkel und wärmedurchlässig (ungedämmt) sein. Vor allem im Sommer heizt sich der Wintergarten sehr stark auf. Eine effektive Lüftung und eine Beschattung (Markise, Jalousien) sind daher erforderlich.

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

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