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Garten

Was Sie über das Düngen wissen sollten
(Alle Angaben ohne Gewähr)

Warum düngen?

  • Jeder Gärtner düngt, um dem Boden die Stoffe zuzuführen, die die Pflanzen verbrauchen. Wenn der Boden vor dem Anpflanzen entsprechend bearbeitet wird, kann man sich bei den meisten Pflanzen mit dem Düngen ein Jahr Zeit lassen.
  • Das Wichtigste vorweg: Beim Düngen gilt das Motto: weniger ist mehr. Denn ein Überschuss schädigt das Grundwasser und Bringt eine Krankheitsanfälligkeit, schlecht zu lagernde Früchte und Frostanfälligkeit mit sich. Jeder einzelne Bestandteil des Düngers hat eine bestimmte Wirkung, deshalb kommt es auf eine ausgewogene Mischung an.

 

Natur- oder Kunstdünger

  • Zunächst muss zwischen Natur- und Kunstdünger unterschieden werden. Spricht man von Naturdünger, so sind Kompost, Mist, Blut-, Horn- und Knochenmehl, Guano und Gründüngung sowie Jauchen gemeint. Sie bilden im Boden Humus und verbessern so die Bodenbeschaffenheit.
  • Der Kunstdünger wird, wie der Name schon sagt, industriell hergestellt. Er beinhaltet Stoffe (wie Kalium, Phosphor, Kalk, Stickstoff und oft Magnesium), die auch im natürlichen Boden enthalten sind. Er lässt keinen Humus entstehen, sondern hat den Vorteil, dass seine Stoffe von den Pflanzen sofort aufgenommen werden können.
  • Beachten Sie bei der Verwendung unbedingt die Angaben des Herstellers.
  • Im August empfiehlt sich die letzte Düngung, denn schon ab September sollen die Triebe ausreifen können. Oft wird der Fehler gemacht, im Spätsommer noch einmal zu düngen. Dies hat zur Folge, dass die Pflanzen neu austreiben und extrem kälteempfindlich werden.
  • Rosen fehlt meistens Kalium, das für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt der Pflanze zuständig ist und gegen Pilzkrankheiten schützt. Deshalb ist es in diesem Fall wichtig, einen Spezial-Dünger für Rosen zu verwenden. Zum ersten Mal sollte die Düngung im Frühjahr mit Beginn des Austriebes erfolgen, die zweite dann ab Mitte Juni.
  • Kübelpflanzen sollte eine größere Menge an Dünger zugeführt werden, ebenso wie Balkonpflanzen, da sich die Nahrungsreserven in der relativ wenigen Erde schnell reduzieren. Sie erhalten einen Spezialdünger in jedem Fachhandel.
  • Zimmerpflanzen werden von Frühjahr bis Herbst in der Regel wöchentlich gedüngt. In der Winterzeit machen die Pflanzen eine Ruhepause, in der - je nach Standort - kaum oder nicht gedüngt wird. Tipp: Abgestandenes Mineralwasser eignet sich als hervorragend als zusätzlicher Lieferant für Mineralstoffe.
  • Düngen Sie nie, wenn die Erde trocken ist.

 

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

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