Startseite Kontakt Übersicht www.enviaM.de

Garten

Gießtipps für Zimmerpflanzen

(Alle Angaben ohne Gewähr.)

Was sollte man beim Gießen beachten?

  • Gießen Sie die Pflanzen grundsätzlich erst dann, wenn die Oberfläche der Blumenerde angetrocknet ist. Am besten testen Sie mit den Fingerspitzen, ob sich die Erde noch feucht anfühlt. Ein völliges Austrocknen sollte aber vermieden werden.
  • Für die meisten Pflanzen ist ein Gießrhythmus alle 14 Tage ausreichend. Gießen Sie besser selten und viel auf einmal, als immer ab und zu mal nur ein bisschen.
  • Gießen Sie solange, bis der gesamte Wurzelballen durchnässt ist und das Wasser wieder unten heraus fließt. Schütten Sie das überflüssige Wasser unbedingt ab, sonst entsteht Staunässe in den Übertöpfen. Sammelt sich diese über einen längeren Zeitraum an, können die Wurzeln faulen. Sie bekommen dann nämlich zu wenig Sauerstoff. In diesem Fall nehmen Sie die Pflanze aus dem Übertopf und setzen Sie erst nach dem Abtrocknen wieder ein.
  • Pflanzen mit verfaulten Wurzeln lassen die Blätter hängen und sehen vertrocknet aus. Bei hängenden Blättern sollten Sie also erst einmal überprüfen, ob die Pflanzen wirklich zu wenig gegossen wurden oder ob sich schon zu viel Wasser angesammelt hat.
  • Sie sollten beim Gießen auch den Standort der Pflanze beachten. Es gilt: Je kühler und dunkler der Raum, desto weniger Wasser braucht die Pflanze. Auch die Jahreszeit hat Einfluss auf den Wasserbedarf. In den Wintermonaten müssen Sie Ihre Pflanzen nicht so oft gießen wie im Sommer.
  • Ideal ist es, zum Gießen Regenwasser zu verwenden. Sie können aber auch problemlos Leitungswasser benutzen, wenn dieses in Ihrer Gegend einen niedrigen Härtegrad hat. Wasser mit einem hohen Härtegrad enthält viel Kalk, was die Pflanze schädigt. Kalkempfindliche Pflanzen können an den Blüten und Blättern dann braune Flecken bekommen. Den Härtegrad Ihres Wassers können Sie zum Beispiel bei Ihren Stadtwerken erfahren.
  • Das Gießwasser sollte immer Zimmertemperatur haben. Ist das Wasser zu kalt, bekommen die Wurzeln einen "Schock" und nehmen nur wenig Wasser auf.

Bewässern mit der Tauchmethode

  • Lassen Sie die Erde in Ihren Blumentöpfen ruhig einmal gut trocknen, bevor Sie die Tauchmethode anwenden. Dabei wird die Pflanze nicht einfach von oben gegossen, sondern - wie der Name schon sagt - mit dem kompletten Wurzelballen ins Wasser getaucht. Die Erde hat sich ausreichend voll gesaugt, wenn keine Luftbläschen mehr aufsteigen.
  • Die meisten Pflanzen sind an diese extremen Feuchtigkeitsschwankungen gut angepasst. Sie bekommen der Pflanze besser, als eine ständig zu hohe Feuchtigkeit durch zu häufiges Gießen. Bei der Tauchmethode können die Wurzeln auch nicht anfangen zu faulen. Da die Wurzelballen vor dem Gießen ziemlich trocken waren, wird nach dem Eintauchen sehr schnell auch das Zuviel an Wasser verbraucht - so steht die Pflanze nie längere Zeit mit den Wurzeln im Wasser.
  • Im Winter sollte die Tauchmethode nicht angewendet werden. Die Pflanzen haben dann ihre Ruhephase und verbrauchen so wenig Wasser, dass sie zum Teil wochenlang in zu feuchter Erde wachsen.

Neben diesen allgemeinen Gießtipps sollten Sie aber auch immer die speziellen Pflegehinweise für jede Zimmerpflanzenart beachten.

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

Seitenbewertung

Wie gefällt Ihnen diese Seite?

1 2 3 4 5 6

1 = sehr gut, 6 = ungenügend

Energie & Wissen

Online-Kundencenter

Hier können Sie Ihr Stromkonto pflegen und erhalten aktuelle Kundeninformationen.

mehr

Energiesparhaus

Stromrechner

Haben Sie den günstigsten Tarif? Der Stromrechner hilft Ihnen, die enviaM-Tarife zu vergleichen.

mehr

Logo der RWE Gruppe