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Windkraft

Foto: Windkraftanlage Köthen

Der Rohstoff Wind ist, wie das Sonnenlicht, die Wasserkraft oder die Biomasse, eine erneuerbare Energiequelle. Bereits im 1. Jahrtausend vor Christus wurde Windenergie in nutzbare Energieformen umgewandelt. Experten gehen davon aus, dass heute maximal ein Drittel des derzeitigen Energiebedarfs der Welt mit Windkraft gedeckt werden kann. Denn selbst bei modernen Windkraftanlagen liegt der effektive Wirkungsgrad nur zwischen 25 und 30 Prozent. Für den sinnvollen Einsatz von Windkraftwerken sollte die Windgeschwindigkeit mindestens 18 km/h betragen. Dies ist in Deutschland besonders in den Küstengebieten sowie windbegünstigten Lagen der Mittelgebirge und Alpen der Fall. 1987 wurde in Deutschland die erste Windkraftanlage an der Westküste Schleswig-Holsteins in Betrieb genommen. Derzeit liefern Windkraftanlagen rund fünf Prozent des heimischen Strombedarfs.

Neben Motoren mit horizontaler Achse gibt es auch Windräder mit vertikaler Achse. Die Leistung vertikaler Windräder ist unabhängig von der Windrichtung, sie benötigen zum Anlaufen aber eine höhere Windgeschwindigkeit.

 

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