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Einrichtung

Betten

Rund ein Drittel Ihres Lebens verbringen Sie im Bett. Lattenrost und Matratze sollten deshalb optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sein. Oder wie der Volksmund sagt: Wie man sich bettet, so liegt man.

Lattenrost

  • Für Rückenschläfer einen Lattenrost mit Gesäßunterstützung benutzen => optimale Entlastung des Lendenwirbelbereiches
  • Für Seitenschläfer eignet sich ein Lattenrost mit eingebauter Schulterabsenkung und Schulterwiege => Schulterbereich wird abgesenkt, Halswirbel entlastet
  • Der Bauchschläfer benötigt den Lattenrost mit Bauchschläferbrücke => entlastet das Hohlkreuz, unterstützt die Taille

Matratzen

  • Die Matratzenhöhe ist u. a. von den Körperkonturen abhängig zu machen. Je stärker die Konturen ausgeprägt sind, desto höher sollte die Matratze sein, um diese auszugleichen. Hierzu sind Matratzen aus punktelastisch reagierenden Materialien (z. B. Latex) besonders geeignet.
  • Je höher das Gewicht, um so fester wird die Matratze gefertigt. Leichtgewichtige Personen sollten unbedingt weichere Matratzen auswählen, einzige Ausnahme: passionierte Bauchschläfer(innen).
  • Bei Rückenbeschwerden ist es besonders wichtig, fachmännische Beratung zur Hilfe zu nehmen. Das heißt, im Fachgeschäft einzukaufen, denn nur dort bekommen Sie die genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Matratze samt gründlicher Beratung.
  • Bei Hausstauballergikern gibt es die Möglichkeit, die Matratze mit Bioneem gegen Milben zu schützen. Es können auch spezielle Überzüge verwendet werden die von einigen Krankenkassen bezuschusst werden.
  • Wer nachts oft schwitzt, sollte eine Matratze mit ausreichender Feinpolsterung aus Naturmaterialien wie Schurwolle, Baumwolle oder Wildseide aussuchen, damit die Körperfeuchtigkeit gut und schnell aufgenommen wird. Synthetische Stoffe im Matratzenbezug sind ungeeignet.
  • Überzeugen Sie sich, dass Ihre neue Matratze streng schadstoffkontrolliert ist, um gesundheitliche Beeinträchtigungen während des Schlafes zu vermeiden.
  • Eine Matratze sollte nach ca. 10 Jahren ausgewechselt werden.

Bettgestell

  • Das Bettgestell sollte die eigene Körpergröße in der Länge um ca. 20cm übersteigen, damit Sie bequem ausgestreckt und damit entspannt liegen können.
  • Bei Rückenproblemen ist es sinnvoll, die Betthöhe zu beachten, da das Aufstehen aus einem Bett von z. B. 50 cm Höhe leichter fällt, und der Lendenwirbelbereich deutlich entlastet wird.
  • Ein Bettgestell sollte leicht zerlegbar (bei Umzügen), aber dennoch stabil sein.
  • Vorteilhaft sind Bettgestelle aus Massivholz, deren Oberflächen mit Ölen und Wachsen bzw. umweltfreundlichen Farben oder Beizen behandelt sind. Konventionelle Gestelle beispielsweise aus Spanplatten gefertigt und mit Lacken behandelt, sind zwar häufig billiger, können aber Wohngifte (Formaldehyd, Lösungsmittel etc.) ausgasen und weisen oft keine vergleichbare Stabilität und Haltbarkeit auf.
  • Beim Wunsch nach einem Bettkasten muss auf die Höhe des Gestells geachtet werden, damit ausreichend Raum vorhanden und die Belüftung des Schlafsystems gewährleistet ist.
  • Interessieren Sie sich für das Schlafen im Wasserbett, informieren Sie sich gründlich über die verschiedenen Varianten, z. B. Soft- und Hardside Wasserbetten oder Federelemente (Alternative zum herkömmlichen Lattenrost), die auf Wasserschläuchen ruhen und mit einer passenden Matratze kombiniert werden.

Bettenausstattung

  • Ein gutes Bettklima erreichen Sie mit Bettdecken und Kopfkissen, die eine gute Feuchtigkeitsregulierung besitzen.
  • Allergiker sollten auf ihre Beschwerden abgestimmte Bettwaren benutzen, die allergieauslösende Materialien vermeiden, gegebenenfalls waschbar sind oder mit Bioneem gegen Milbenbefall geschützt sind.
  • Bei Kindern ist ein Nässeschutz für die Matratze ratsam.

Wissenswertes zu Wasserbetten

  • In alten Gebäuden die Zimmerdecken von einem Statiker auf Stabilität und Tragfähigkeit überprüfen lassen. Ein Wasserbett wiegt teilweise mehr als eine halbe Tonne.
  • In Wasserbetten nicht rauchen.
  • Hunde und Katzen im Wasserbett vermeiden.
  • Perforierte Wasserbettmatratzen können mit den entsprechenden Reparatur-Sets selbst repariert werden.
  • Der Aufbau eines Wasserbettes beansprucht etwa 1,5 bis 2,5 Stunden. Das Befüllen der Matratze benötigt die meiste Zeit. Benutzen Sie ca. 27°C warmes Leitungswasser, damit das Bett gleich angenehm warm ist.
  • Dem Wasser der Matratze regelmäßig ein Frischhaltemittel beigeben. Ein Wasserwechsel ist nur bei Umzug erforderlich.
  • Alternativ zur mit Wasser gefüllten Matratze gibt es mittlerweile Federelemente, die auf mit Wasser gefüllten Schläuchen basieren (geringe Wassermenge, niedriges Gewicht) und mit einer gut klimatisierenden Matratze kombiniert werden. Solche Systeme sind in jedes vorhandene Bettgestell zu integrieren.

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

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