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Der Garten im Herbst

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Auch im Herbst müssen Sie sich nicht mit einem eintönigen Garten, Balkon oder einer tristen Terrasse zufrieden geben. Viele Pflanzen können im Freien überwintern, und manche von Ihnen erfreuen Sie mit Ihren Blüten noch bis spät in den Herbst.

  • In unseren Breitengraden können bereits im Oktober die ersten Nachtfröste auftreten. Deshalb ist es ratsam, schon jetzt Vlies oder Folie vorrätig zu haben - sowohl für den Nutz- als auch für den Ziergarten. Häufig erleben danach auch noch noch einmal wärmere Temperaturen, die die Früchte weiter reifen und Blüten hervorbringen.
  • Wenn der erste Frost in Sicht ist, lassen einige Zwiebelblumen (wie Dahlie oder Knollenbegonie) schnell den Kopf hängen, da sie eigentlich einem milderen Klima entstammen. Um auf "Nummer Sicher" zu gehen, sollten sie Anfang Oktober ausgegraben werden und in einem geschützten Raum in einem Bett von feuchten Sand oder Mulch überwintern. Im Gegensatz dazu sollten Zwiebeln ausgebreitet, trocken und luftig gelagert werden.
  • Einige Pflanzen, wie Blaulilie und Ranunkel überstehen den Winter mit einer schützenden Schicht aus Reisig und Laub optimal.
  • Der November ist die ideale Zeit, um Beerensträucher, wie die Himbeere zu pflanzen. Greift man zu der richtigen Sorte, kann man sich ungefähr sieben Jahre lang an den süßen Früchten freuen.
  • Im Oktober heißt es wurzelnackte Heckensträucher und Obstbäume pflanzen. Allerdings sollte bei wärmebedürftigen Pflanzen, wie Aprikosen, Nektarinen und Pfirsichen besser bis zum Frühjahr gewartet werden.
  • Weiter bietet es sich an, Knoblauchzehen zu stecken - Winterknoblauch ist unempfindlich und liefert größere Knollen.
  • Die Herbstzeit ist auch der Beginn der Pflanzzeit für Rosen. Achten Sie unbedingt auf die richtige Sorte und den Standort!
  • Wer jetzt Blumenzwiebeln pflanzt, den erwartete vom Frühling bis in den Sommer eine wahre Blütenpracht. Achten Sie darauf, dass die Zwiebeln trocken, fest und glatthäutig sind. Je dicker die Zwiebeln sind, desto schöner wird die Blüte.
  • Die Erntearbeiten im Gemüsegarten hängt von der Frost-Empfindlichkeit der einzelnen Pflanzen ab:
    Kräuter, wie Zitronenmelisse, Schnittlauch usw. sollten im Oktober zum letzten Mal geerntet werden.
    Tomaten und Kürbisse lagern nun am besten in einem kühlen, frostfreien Raum.
    Kopfsalat, Kohlrabi und Blumenkohl müssen vor dem ersten Frost geerntet werden.
    Wurzelgemüse, Weiß- und Rosenkohl sowie Wirsing überstehen leichte Fröste.
    Rosen- und Grünkohl, Zuckerhutsalat und Porree sind frostharte Gemüsearten
  • Anfang Oktober können Sie noch ohne Bedenken sähen, vergessen Sie aber nicht, die Aussaat mit einer Folie zu schützen.
  • Idealerweise teilen Sie in dieser Jahreszeit alle Stauden.
  • Es ist umstritten, ob es Sinn macht, den Boden umzugraben. Bei besonders schweren Böden bleibt Ihnen keine Wahl, wobei leichte Böden nicht umgegraben, sondern lediglich mit einer Bedeckung (Mulchschicht, Gründüngung, etc.) versehen werden sollten.
  • Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, eine Bodenprobe zu entnehmen, um den Boden von der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) auf seinen Nährstoffgehalt hin untersuchen zu lassen. Anhand der Daten können Sie Ihren Boden im nächsten Jahr optimal mit Nährstoffen versorgen, Dünger sparen, sowie Umwelt und Geldbeutel schonen.
  • Bei milder Witterung und gutem Wuchs den Rasen ein letztes Mal mähen und das Mähgut ebenso wie Laub gewissenhaft abtragen. Anderenfalls würde das Gras unter einer Schneedecke faulen.
  • Ein Windschutz aus Pflanzen (Heckensträucher wie Rotbuche, Weißdorn, etc.) bewahrt Ihre Blumenpracht vor Sturmwind und verbessert Luftfeuchtigkeit und Temperatur.
  • Um die Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume vor Schädlingen zu schützen, sollte bereits im September ein so genannter ca. 15 cm breiter Fanggürtel aus Wellpappe an den Bäumen angebracht werden. Er wird am oberen Ende mit einem Draht o.ä. festgezurrt. Statt in den Borkenritzen des Stammes spinnen sich die Raupen des Apfel- und Pflaumenwicklers gerne dort ein. Aber auch andere Schädlinge suchen Zuflucht und schaden so nicht dem Baum. Die Wellpappe sollte wöchentlich kontrolliert und etwaige Eier mit einer Drahtbürste entfernt werden. Statt der Pappe kann auch ein Leimring um den Baum gestrichen werden. Dieser sollte unbedingt grün sein (um keine anderen Tiere anzulocken) und bis März Klebefähigkeit versprechen.
  • Fallobst sofort entfernen - eventuell könnten sich sonst Schädlinge weiter vermehren.
  • Setzen Sie im Herbst Ihren Kompost um, um die Verrottung zu beschleunigen.
  • Schützen Sie Ihren Gartenteich vor herabfallendem Laub - ein engmaschiges Netz bietet sich an.

 

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