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Naturschutz

Mehr als 75.000 Kilometer Freileitungen mit zehntausenden Masten transportieren Tag für Tag Strom in Haushalte und Betriebe des enviaM-Netzgebietes. Zugleich sind diese Strommasten auch Rast- und Nistplatz, Geburtsstätte und Aufzuchtplatz für viele Vögel. Die Tiere setzen sich und ihren Nachwuchs der Gefahr aus, mit Strom in Berührung zu kommen. Besonders Fischadler und Störche nisten auf Strommasten, da es immer weniger freistehende Bäume gibt, die als natürlicher Nistplatz zur Verfügung stehen.
Für den Vogelschutz an Freileitungen unternimmt enviaM seit Mitte der 1980er Jahre besondere Anstrengungen. Es werden Vogelschutzhauben und Sitzstangen auf den Masten montiert und an sehr gefährlichen Stellen Abweiser befestigt, die ein Niederlassen der Vögel auf den Leitungen verhindern.

Störche und Fischadler

Foto: Fischadler Der Spreewald ist die storchenreichste Region Deutschlands. Hier gibt es Orte mit mehr als zehn Storchenfamilien. enviaM engagiert sich bei Aufzucht und Pflege der Störche durch die Reparatur bestehender und die Montage neuer Nisthilfen. Auch bei der Beringung von Jungvögeln unterstützt enviaM die Naturschützer durch die Bereitstellung von Spezialtechnik. Auf den Hochspannungsmasten wurden über 100 Nisthilfen, vorzugsweise für Fischadler, angebracht. Zwei Drittel davon sind mittlerweile bewohnt.

www.storchennest.de

Im Jahr 1998 startete das Internet-Projekt www.storchennest.de von enviaM und dem NABU-Regionalverband Calau. Aus mehreren tausend Besuchern im ersten Jahr sind inzwischen Millionen geworden. Denn seit 2002 überträgt eine Webcam bewegte Bilder mit Ton aus dem Storchennest in Vetschau/Spreewald. Besucher der Website können so von Ende März bis Ende August das Geschehen im Storchennest live beobachten. Besondere Erlebnisse sind die Ankunft im Nest, Horstkämpfe und Paarung, das Schlüpfen und die Aufzucht der Jungstörche, erste Flugübungen und das Verlassen des Nestes.

Fledermäuse und Schleiereulen

Foto: Schleiereulen Neben Störchen und Fischadlern werden auch Fledermäuse und Schleiereulen von enviaM unterstützt. In Abstimmung mit Naturschützern übereignet enviaM den Naturschutzverbänden nicht mehr benötigte und eigens hergerichtete Transformatorenstationen. So wird neuer Lebensraum für Fledermäuse und Schleiereulen geschaffen. Zu Forschungszwecken hat es in den neuen Domizielen zahlreiche Beringungen von Schleiereulen gegeben.

Aufstieg der Fische

An allen Wasserkraftwerken bilden sich mit der Zeit zahlreiche Biotope für Pflanzen und Tiere. Dazu gehören auch besonders schutzbedürftige Fische. Die 13 Wasserkraftwerke der enviaM befinden sich an den Heimatgewässern von Forellen, Barben und Äschen. Damit sich die Fische in ihrer Wasserheimat bewegen und vermehren können, müssen sie Wasserhindernisse wie zum Beispiel Wehre überwinden. Aus eigener Kraft ist ihnen dies nicht möglich. Daher wurden als Aufstiegshilfen, die sogenannten Fischtreppen, installiert. Solche Anlagen gewährleisten die lebenswichtige Gewässerwanderung der Fische.
Die Funktionsfähigkeit von Fischaufstiegen ist keine Selbstverständlichkeit. Nach aktuellen Studien funktionieren nur sehr wenige Konstruktionstypen zufriedenstellend. enviaM überwacht daher ständig die Funktion ihrer Fischtreppen.

 

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