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Luft-Boden-Wasser

Kohlendioxid-Emission

Bild: Heizkraftwerk Malchin

Die Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugt nicht nur Strom und Wärme, sondern leider auch Schadstoffe: zum Beispiel Staub, Schwefeldioxid und Kohlendioxid. Zur Reinigung der Abgase betreibt enviaM moderne Reinigungsanlagen. Der wirksamste Umweltschutz besteht allerdings darin, so wenig Brennstoffe wie möglich zu verbrauchen oder alternative Brennstoffe - wie zum Beispiel Biomasse - zur Energieerzeugung zu verwenden.

Mit dem Heizkraftwerk Malchin betreibt enviaM die größte Biomasseverwertungsanlage in Mecklenburg-Vorpommern. Das Heizkraftwerk erzeugt jährlich 55 Millionen Kilowattstunden Strom und 132 Millionen Kilowattstunden Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung. Dies bedeutet, dass Strom und Wärme in einem einzigen Prozess gleichzeitig erzeugt werden und damit der eingesetzte Brennstoff effektiver genutzt werden kann. Der Einsatz von 100.000 Tonnen Biomasse pro Jahr in Verbindung mit dem Kraft-Wärmekopplungs-Prozess hat gegenüber einer getrennten Erzeugung von Strom und Wärme mit Erdgas bzw Braunkohle grosse Vorteile: Jährlich werden 15 Millionen Kubikmeter Erdgas und 60.000 Tonnen Braunkohle eingespart. Das ergibt eine Verminderung der Kohlendioxidemission von 90.000 Tonnen, da die Biomasse kohlendioxid-neutral ist. Das heißt, bei der Verbrennung von Holz und anderen pflanzlichen Brennstoffen wird die gleiche Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die diese Biomasse beim Wachsen aufgenommen hat.

Bodenentsiegelung

Gerade in dicht besiedelten Wohn- und Industriegebieten bleibt kaum ein Stück Boden durch Bebauung unbeeinflusst. Oft ist er von der Atmosphäre regelrecht abgeschnitten und versiegelt, so dass kein Stoffaustausch mehr stattfinden kann. Dort wo es die Nutzung zulässt, sollte diese Funktion des Bodens gesichert oder wieder hergestellt werden.

Versiegelte Flächen, die im Rahmen von Rückbauvorhaben aus der Nutzung herausfallen, werden von enviaM wieder entsiegelt. Bei Neubauten achtet das Unternehmen darauf, die Flächeninanspruchnahme so gering wie möglich zu halten.

Altlastensanierung

Bild: Gaswerk Plauen

Das Gelände des Heiz- und ehemaligen Gaswerkes Plauen (1912 - 1976) ist flächenhaft durch gaswerkstypische Schadstoffe belastet. Die vielfältigen Schadstoffarten und die unterschiedliche Beschaffenheit des Bodens ließen die Sanierung des Geländes zur Herausforderung werden.

Zunächst wurden mit konventionellen Methoden Teile des verschmutzten Bodens ausgetauscht. 1998 installierte enviaM eine Grundwasserreinigungsanlage, die die Basis für ein modernes Sanierungskonzept bildete. Eine Kombination von verschiedenen Maßnahmen sollte die Wirksamkeit der so genannten in-situ Sanierung (Vor-Ort-Sanierung) erhöhen. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass Schadstoffe indirekt und kostengünstig aus dem Boden entfernt werden können.

Mit Hilfe innovativer Technologien, wie zum Beispiel dem Einsatz von Tensiden zur Aktivierung der mikrobiologischen Bodenreinigung, wurden dem Grundwasser und dem Boden bisher ca. 6.000 Kilogramm Gesamtschadstoffe entzogen.

Von 1997 bis 2002 förderte die Kommission der Europäischen Gemeinschaft das Vorhaben unter dem Titel "Neuer Lösungsansatz und innovative Technologien zur in-situ Sanierung eines Heizwerkes und ehemaligen Gaswerkes" am Standort Plauen. enviaM setzt die Sanierung der Altlasten am ehemaligen Gaswerkstandort Plauen fort. Gegenwärtig erarbeitet das Unternehmen gemeinsam mit den Umweltbehörden ein Abfahrkonzept der Grundwasserreinigungsanlage mit Nachsorgemaßnahmen.

Gewässerschutz

Der vorbeugende Gewässerschutz ist ein weiterer Schwerpunkt bei den Umweltschutzmaßnahmen von enviaM. In mehreren Umspannwerken wurden die Ölabscheider durch moderne Leckerkennungssysteme ersetzt. Neben einem verbesserten Gewässerschutz bieten diese Systeme einen verringerten Wartungsaufwand.
An sensiblen Standorten, wie zum Beispiel in Trinkwasserschutzgebieten, wurde die benötigte Ölmenge durch den Einsatz von neuen Schaltanlagen stark verringert. Das hat die Möglichkeit eines Ölaustrittes erheblich reduziert.
Eine weitere Maßnahme zum Gewässerschutz ist der Einsatz von Auffangwannen für wassergefährdende Stoffe. Diese Wannen werden unterhalb von Transformatoren angebracht und schützen das Grundwasser vor im Havariefall eventuell austretendem Öl.

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

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